Neuhausen am Rheinfall setzt auf Smart-Waste

Um die Leerung der Unterflurcontainer noch besser zu planen und effizient durchzuführen, setzt die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall auf IoT-Sensoren und die IoT-Plattform ax-track. In einem exklusiven Interview mit Herrn Thomas Müller, einem führenden Experten im Bereich Abfallwirtschaft, erfährst du, wie Neuhausen am Rheinfall innovative Ansätze zur Bewältigung der Herausforderungen im Abfallmanagement entwickelt hat.

Gemeinde Neuhausen am Rheinfall – die freundliche Gemeinde

Die effiziente Verwaltung und nachhaltige Entsorgung von Abfällen sind in unserer modernen Gesellschaft von entscheidender Bedeutung. Insbesondere Städte und Gemeinden stehen vor der Herausforderung, innovative Wege zu finden, um das Abfallmanagement zu optimieren und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Eine bemerkenswerte Lösung, die in diesem Kontext immer mehr Aufmerksamkeit erlangt, ist die Verwendung von Unterflurcontainern in Kombination mit intelligenter Füllstandsmessung.


Im Interview werden wir uns auf die Optimierung im Abfallmanagement konzentrieren und wie die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall in Zusammenarbeit mit ax-track eine wegweisende Lösung gefunden hat.
Mit den Füllstandsmessungen von ax-track können die Füllstände im Unterflurcontainer intelligent überwacht und verwaltet werden, was zu einer optimierten Leerung und einer effizienteren Ressourcennutzung führt.
Erfahre mehr darüber, wie innovative Technologien die Art und Weise verändern, wie wir Abfall behandeln, und wie diese Lösungen als Modell für andere Gemeinden dienen können.

Interview zwischen Herr Müller und adnexo

Mit etwas über 11 000 Einwohnerinnen und Einwohner zeichnet sich die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall als Industriegemeinde aus. Neuhausen am Rheinfall hat sich in den letzten Jahren vom Produktions- zum Dienstleistungsstandort gewandelt. Namhafte Unternehmen haben sich in den Gewerbegebieten «Rhypark» und «Rundbuck» in der Gemeinde angesiedelt und stehen in naher Verbindung zum Wirtschaftsraum Zürich.

Herr Müller, erklären Sie uns bitte, was ein Unterflurcontainer ist:

Unterflurcontainer sind in die Erde eingebaute Kehrichtcontainer. Sie werden in Neuhausen immer häufiger verwendet und ersetzen die altbekannten silbernen Kehrichtcontainer.

Ein Unterflursystem fasst 5`000 Liter, die altbekannten Container lediglich 800 Liter. Neben dem Platzvorteil sind die Unterflursysteme einfacher zu leeren und bringen weniger Geruchsbelastung mit sich.

Was war der initiale Grund, warum Sie Füllstandsmessung für die Unterflurcontainer in Betracht zogen?
Insbesondere bei diskontinuierlichem Abfallaufkommen oder „Entleerungen bei Bedarf“ ist die Kenntnis des aktuellen Füllstands eines Unterflurcontainers von Bedeutung, da hiermit die Entleerungslogistik bedarfsgerechter gesteuert werden kann.
Speziell mit Blick auf die Kosten der Entsorgung ist die Füllstandsmessung in Unterflursystemen ein massgebliches Instrument, um die Behälterleerungen signifikant zu optimieren und effizient zu organisieren.
Welche Lösung wurde mit adnexo ausgearbeitet?
Ziel war es, die gemessenen Daten des Füllstandes in den vorher festgelegten Intervallen durch die Datenübertragungseinheit an die Webapplikation übermittelt.
Dies erfolgt mittels LoRaWAN. Mit einer speziellen Webapplikation werden die übertragenen Daten in aufbereiteter Form dargestellt, in Listenform anhand einer Anzeige des Füllstandes in Prozent oder auch als mit farblichen Symbolen in einem digitalen Stadtplan. Entsprechend dem vorgegeben Schwellenwerten werden entsprechende Informationen an die Mitarbeiter des Entsorgungsdienstes über den jeweiligen Füllstand des Unterflurcontainers informiert.
Anhand dieser Darstellung lassen sich drohende Überfüllungen der Unterflurcontainer vermeiden und bei „Entleerungen bei Bedarf“ diejenigen Unterflurcontainer identifizieren, die zeitnah entleert werden müssen.
Wie und wo werden die Sensoren befestigt?
Die Sensoren werden auf ein Plattengestänge geschraubt, dass dann im Inneren der Einwurf-Säule des Unterflurcontainers eingehängt wird. So kann das Gestänge mit dem Sensor bei einem allfälligen Batteriewechsel schnell herausgenommen werden.
Die Sensoren sind seit einigen Monaten im Einsatz, wo spüren Sie den grössten Mehrwehrt?
Der grösste Mehrwert besteht darin, jederzeit den Füllstand in den Unterflurcontainer zu kennen. Somit wird verhindert, dass es zu Überfüllungen kommt und die Säcke dann herumstehen. Weiterhin kann die Entleerung gesteuert werden und halb leere Containerleerungen gehören der Vergangenheit an.
Hat sich der Alltag für Ihr Team verändert?
Ja! Durch die Vermeidung von halbleeren Containerleerungen werden Transportfahrten - und Arbeitszeit eingespart, die Umwelt wird geschont und schlussendlich auch Kosten gespart. So wird Zeit für andere Dienstleistungen im Unterhaltsdienst gewonnen.
Werden Sie in Zukunft auf weitere IoT Sensoren setzten? Wenn ja, in welchem Bereich?

Es werden auch in Zukunft die Unterflurcontainer mit Füllstandsensoren ausgestattet. Weiterer Bedarf wird derzeit bei den Abfallhaien (Abfallkörbe im öffentlichen Bereich) geprüft und die Fahrzeugflotte wurde und wird weiterhin mit einem Flottenmanagementsystem ausgerüstet.

Vielen Dank Herr Müller für Ihre Zeit und wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit.

Dank ax-track vermeiden wir halbleere Containerleerungen. Dadurch werden Transportfahrten und Arbeitszeit eingespart, die Umwelt wird geschont und schlussendlich auch Kosten gespart. So wird Zeit für andere Dienstleistungen im Unterhaltsdienst gewonnen.

Thomas Müller
Gemeinde Neuhausen am Rheinfall

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